Arbeiten, einkaufen, kochen, essen, fernsehen, schlafen und am nächsten Tag wieder von vorne?

ISt das Alles was dieses Leben zu bieten hat?

Jeden Tag der gleiche Trott. Montag bis Freitag hoffen auf das Wochenende und dann ist es so schnell vorbei, dass du es kaum mitbekommen hast.

Wo ist Erfüllung? Bedeutung? Abenteuer?

Hi, ich bin Stefan.

Die eine Frage, die mich schon immer interessierte ist:

Wie führt man ein gutes Leben?

Was sich mit der Zeit änderte waren die Antworten.
Erst dachte ich Karriere und Geld ist die Antwort. Aber als ich Karriere und Geld hatte, fühlte es sich trotzdem leer an.

Später kam ich zur Erkenntnis, dass ein gutes Leben aus Reisen bestehen würde. Ich ließ alles hinter mir und fuhr mit dem Motorrad für Jahre um die Welt.

Aber auch unterwegs fiel ich zurück in alte Muster. In den weniger intensiven Momenten der Reise, schweiften meine Gedanken ab. 

Während dem größten Abenteuer meines Lebens...

  • ...plante ich neue Reisen, in andere Ecken der Welt.
  • ...überlegte ich mir, wie ich mich selbstständig machen könnte, nach der Reise.
  • ...sorgte ich mich um mögliche Probleme an meinem Motorrad, die noch gar nicht aufgetreten waren.

Eines tat ich viel zu wenig - Die Reise genießen.

Das war ein großes Problem! Ich hatte für diese Reise alles geopfert. Jahrelang gespart und noch länger von ihr geträumt. Jetzt war sie Realität und dennoch, war ich nicht so glücklich und zufrieden, wie ich es vor der Reise angenommen hatte.

Diese Erkenntnis bedeutete doch:

Ich bin unfähig glücklich zu sein.
Egal was ich erreichen werde oder wer in mein Leben tritt, ich würde stets schon das nächste Ziel jagen.

Nicht glücklich sein mit dem was ist - ein uraltes Leiden.

Als ich dieses Thema erforschte, stellte ich fest, dass ich kein Soziopath bin. Glück gehabt!


Nein, konstantes Planen und sich ständig zu Sorgen, ist sogar eine sehr menschliche Eigenschaft.

Unsere Gehirne sind nicht dafür gemacht uns glücklich zu machen. Sie sind dafür gemacht worden uns beim Überleben zu helfen.

Steinzeitmenschen, die auf der faulen Haut lagen und die Sonne genossen, wurden von Säbelzahntigern gefressen. Die Steinzeitmenschen, die sich sorgten und nach besser geschützten Höhlen Ausschau hielten überlebten.

Und deren Nachkommen sind wir. 

Was wir nicht gelernt haben...

Heute gibt es keine Säbelzahntiger mehr. Nach Jahrtausenden Menschheitsgeschichte können wir sagen: So sicher wie heute war es noch nie ein Mensch zu sein. Es ist die Zeit gekommen, wo wir, zumindest hin und wieder, unsere Existenz einfach nur genießen könnten.

Aber wir haben nie gelernt wie das geht.

Glücklich sein. Einfach so.

...und warum das ein Problem ist.

wenn wir nicht lernen mit dem glücklich zu sein, was wir haben, werden wir auch nicht glücklich sein, mit dem was wir uns wünschen.

Der Partner?
Das Haus?
Der Job?
Die Selbstständigkeit?
Die neue Tasche?
Die Reise?

Es ist eine Falle. Glaub mir. Ich habe es versucht.

Nichts davon wird dich glücklich machen, wenn du nicht gelernt hast ohne diese Dinge glücklich zu sein.

Was uns fehlt um ein gutes Leben zu führen

Glücklich und zufrieden sein, ohne das etwas passiert, ist essentiell für ein gutes Leben.

Aber es ist nicht die einzige Kunst, die die wenigsten von uns beherrschen:

  • Wie findet man Erfüllung?
  • Wie gehen wir richtig mit anderen Menschen um?
  • Wie führt man eine gesunde Beziehung?
  • Wie verhält man sich, um körperlich fit zu bleiben?
  • Wie geht man richtig mit Geld um?

Wer uns das beibringen sollte und wer es stattdessen macht

"Man lernt nicht für die Schule, man lernt für das Leben."

Welch eine Lüge!

Unser Schulsystem ist nicht dafür entwickelt worden uns zu lehren, wie wir eine gutes Leben führen können.


Im Zuge der industriellen Revolution wurden tausende Arbeiter in den Fabriken benötigt. Und was die Arbeiter wissen mussten, brachte man ihnen in der Schule bei.

Ein Arbeiter musste nicht kreativ sein. Und erst recht nicht glücklich. Er musste Anweisungen befolgen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
 
Und da die wichtigen Fragen nicht in der Schule beantwortet werden, übernehmen andere Institutionen diese Aufgabe.

  • Von den sozialen Medien lernen wir, wie eine glückliches Leben auszusehen hat.
  • Die Werbeindustrie zeigt uns was Erfüllung bringt.
  • Die Pharmaindustrie zeigt uns wie wir gesund werden.

All diese Institutionen haben nicht unser Wohl im Vordergrund, sondern unsere Euros.

Und wir fallen munter drauf rein. Weil wir es nicht besser wissen.

Wo lernt man, wenn nicht in der Schule?

Auf meiner Reise hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben richtig viel Zeit zu lesen. Ich stolperte über die richtigen Büchen und finde seitdem immer mehr.

All die Antworten auf die großen Fragen des Menschseins schlummern in Büchern.

Autoren, von denen du vielleicht noch nicht einmal gehört hast, haben ihr Leben den gleichen Fragen gewidmet, wie du sie auf dem Herzen hast.
Und Sie haben alles niedergeschrieben.

In Büchern. 

Warum dieser Blog

Dieser Blog ist dafür da, das Gelesene in etwas Gelerntes umzuwandeln und das geht am besten, wenn ich darüber schreibe.

Den bisher hatte ich das Gefühl, dass ich die Bücher nicht richtig verdaue. Ich lese etwas gutes und denke mir:

"Mann, das ist so wahr! Das werde ich niemals vergessen!"  

Fünf Minuten später bin ich beim Mittagessen und habe vergessen, dass ich überhaupt etwas gelesen habe.

Wenn ich nicht darüber schreibe, dann verinnerliche ich es nicht. Und wenn ich es nicht veröffentliche, dann würde ich nicht darüber schreiben.

Wenn du auf der Suche nach dem guten Leben oder nach guten Büchern bist, dann bist du hier genau richtig.

Über Stefan Fay

Noch nicht genug? Hier noch ein paar Fakten:
Ich bin 32 und lebe in der Nähe von Stuttgart.
 
Das Buch "Good Bye, Lehmann - Auf der Suche nach dem guten Leben" stammt aus meiner Feder. Vordergründig geht es um meine Motorradreise von Stuttgart nach Sydney, doch eigentlich diktiert der Untertitel das Buch. Die meisten Leser mögen es mehr, als ich es erwartet habe.

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