Ein Leben Auf Autopilot

Was wünscht du dir von deinem Leben? Wie muss dein Leben aussehen, dass du später darauf zurück schauen kannst und sagst: 

Gelungen! 

Keine einfachen Fragen... 

Aber wenn wir keine Antworten auf diese Fragen haben, dann laufen wir in Gefahr dem Autopiloten die Steuerung über unser Leben zu überlassen.

Warum das keine gute Idee ist, darum geht es heute.

Warum brauchen wir diese Fragen?

Fragen geben das Denken vor. 

Besonders gute Fragen, helfen uns ein besseres Leben zu führen und speziell diese Fragen helfen uns nicht an unserem eigenen Leben vorbeizuleben.

Die meisten Menschen wissen was ihr Ziel in den nächsten Tagen oder den nächsten Wochen ist. Manchmal sogar für ein paar Jahre, doch weiter hinaus geht es meistens nicht. 

Das Ist normal. Die Welt in der wir leben ermutigt uns nicht in solchen Bahnen zu denken. Wir haben überhaupt keine Zeit darüber nachzudenken. Zumindest nehmen wir sie uns nicht.

Das ist gefährlich. Nicht heute und nicht morgen, aber umso älter wir werden, desto eher schleichen sich Gedanken ein nicht richtig gelebt zu haben. Nicht sein eigenes Leben gelebt zu haben.

"Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt mein Leben zu leben. Nicht das Leben das Andere von mir erwarteten."

Das ist nicht umsonst was Menschen auf dem Sterbebett am häufigsten bedauern.

Doch wie kommt es überhaupt dazu? Wie kann man nicht sein eigenes Leben leben?

Das geht schneller als man denkt - dank dem Autopiloten.

Der Autopilot

  • Wenn wir keine klare Idee haben was wir uns von unserem Leben wünschen, dann überlassen wir den Verlauf dem Autopilot. 
  • Wenn wir zu beschäftigt sind um das große Ganze zu sehen und darüber nachzudenken, überlassen wir unser Leben dem Autopilot.
  • Wenn wir zu traurig sind, zu abgeschlagen oder einfach zu müde. Auch dann übernimmt der Autopilot.

Der Autopilot ist unsere Routine. Same old, same old. Aufstehen, Zähne putzen, arbeiten, einkaufen, schlafen. Die Lücken füllen wir mit unserem Partner oder unseren Kindern unseren Smartphones und Fernsehen.

Kurzfristig ist das kein Problem. Das Leben bleibt nicht stehen. Tag für Tag. Wir funktionieren. Die meisten anderen Menschen folgen auch ihrem Autopiloten. 

Wer hat den Autopiloten programmiert?

Der Autopilot übernimmt die Steuerung. Doch wer hat ihn programmiert? Du? Vielleicht zu einem kleinen Teil. Mit guten Gewohnheiten kann man den Autopiloten positiv beeinflussen.  

Aber der Rest kommt von der Gesellschaft, unseren Eltern, Freunden, der Werbung, äußeren Einflüssen, unserem Unterbewusstsein.

Wenn wir dem Autopiloten die Steuerung überlassen, dann funktionieren wir, aber wir führen kein erfülltes Leben, kein echtes Leben.

Und wenn es zu viel wird? Wie durchbrechen wir es?

Richtig! Indem wir uns etwas leisten.

Gestern habe ich mir einen teuren Tennisschläger gekauft. Warum? Ich habe mich leer gefühlt. Ich wollte mir etwas gönnen.

Das ist Hedonismus. Hedonismus ist Teil unseres Autopiloten. Ein Bedürfnis oder Verlangen macht sich bemerkbar und wir befriedigen es. Und es fühlt sich gut an. 

Für den Moment. 

Aber jeder weiß - die Freude flacht so schnell ab, wäre es die Coronakurve, dann säßen wir schon lange wieder alle im Biergarten. 

Der Tennisschläger ist nur ein kleines Beispiel. Aber genauso läuft es mit einem neuen Auto. Dem größeren Haus. Dem extravaganten Urlaub. Den Golfschlägern. Dem Laptop.

All diese Bedürfnisse zu befriedigen kostet Geld. Und um das Geld zu verdienen brauchen wir viel Zeit.

Zeit, die uns fehlt für die Dinge, die wirklich zufrieden machen.

Den Autopiloten überschreiben: präsent sein.

Zurück zur Eingangsfrage: Was wünsche ich mir von meinem Leben?

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, dann will ich präsent gewesen sein. 

Da. Im Flow. In the zone. 

Ich will das spüren was manche Inneren Frieden nennen und andere Zen. Im Endeffekt es es das Gleiche.

Jede Religion und Philosophie hat es im Wahlkampfversprechen. 

Nicht ohne Grund.

Wenn du in diesem Zustand bist, dann triffst du klare Entscheidungen. Du bist ein besserer Zuhörer und ein besserer Freund und ein besserer Partner. Du wirst mehr erreichen und bist gleichzeitig produktiver. Du hast ein Auge für das Licht, das durch die Baumkrone strahlt und für den Mond und für Sonnenuntergänge und überhaupt für die Schönheit der Natur.

Das Schöne daran? Es ist einfacher als du denkst.

Nächste Woche mehr.

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